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Metalldetektor, Sondengänger, NfG

Wir werden häufig gefragt, ob es die Möglichkeit gibt, auf Bremer Boden mit dem Metalldetektor zu gehen. Natürlich kann bei uns eine Suchgenehmigung beantragt werden.

Dafür sind folgende Schritte notwendig:

Grafik: Mann mit Metalldetektor, jpg, 87.2 KB
  • Erstes Informationsgespräch bei der Landesarchäologie Bremen, am ersten Dienstag im Februar bzw. September des Jahres
  • Teilnahme an der Schulung in Niedersachsen, die Teilnahmebescheinigung ist dann Voraussetzung für eine Genehmigung.
  • Erteilung einer zeitlich begrenzten Genehmigung für ein eingegrenztes Suchgebiet durch die Landesarchäologie.
  • Die Genehmigung ist stets mitzuführen, Grundstücksbesitzer und – nutzer sind vorab um Erlaubnis zu bitten.
  • Entdeckte Funde sind zu kartieren und der Landesarchäologie vorzulegen.
  • Wald und Wiese sind für Sondengänger in der Regel tabu.
  • Wenn Kampfmittel entdeckt werden, müssen sie sofort gemeldet werden (Polizei, Kampfmittelräumdienst).

Bitte melden sie sich bei Frau Prof. Dr. Uta Halle (Landesarchäologin) oder Herrn Dr. Dieter Bischop, wenn sie am Informationsgespräch teilnehmen wollen.

Bitte bedenken Sie, Bremen ist ein kleines Bundesland, welches schon sehr dicht bebaut ist und die Landesarchäologie hat schon mehrere zertifizierte Sondengänger, der Platz ist also knapp. Bremen ist im Zweiten Weltkrieg stark bombadiert worden, deshalb können im Boden noch Kampfmittel vorhanden sein. Mit einer unsachgemäßen Sondensuchaktion können Sie sich und andere in Lebensgefahr bringen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern stellt es außerdem eine Straftat da, sich ohne Genehmigung seitens der Landesarchäologie auf die Suche mit dem Metalldetektor zu begeben!

Hier können sie sich für die ersten Informationen schon einmal die Broschüre von unseren Kollegen aus Niedersachsen Mit der Metallsonde unterwegs in Niedersachsen - Sondengänger als Helfer der Archäologie (pdf, 6.7 MB) herunterladen.