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Herzlich Willkommen

Dies ist die Seite von einer Einrichtung in Bremen.
Die Einrichtung heißt: Landes-Archäologie Bremen.

Auf dieser Seite können Sie lesen,
• was Archäologie ist
• was die Einrichtung in Bremen macht
• welche Einrichtungen für Archäologie es noch in Deutschland gibt

In dem Gebiet von Bremen
leben Menschen schon seit sehr langer Zeit.
Die Menschen leben hier seit
mehr als 10 Tausend Jahren.

Die ganze Zeit haben die Menschen Dinge gemacht.
Zum Beispiel:
• Geschirr zum Essen
• Werkzeug
• Waffen
• Schmuck

Am Anfang haben die Menschen diese Dinge aus Holz und Stein gemacht.
Diese Zeit nennt man: Stein-Zeit.
Später haben die Menschen diese Dinge aus Metall gemacht.
Zum Beispiel: aus Bronze oder aus Eisen.
Diese Zeit nennt man: Metall-Zeit.

Die Menschen von früher sind schon lange tot.
Sie können uns nicht mehr sagen,
wie sie früher gelebt haben.
Aber die Dinge von früher gibt es heute noch.

Viele Dinge sind im Boden vergraben.
Ein Archäologe gräbt die Dinge aus.
An den Dingen kann man heute sehen,
wie die Menschen früher gelebt haben.

Die Menschen haben auch Häuser gebaut.
Manche Häuser von früher gibt es heute noch.
An den Häusern kann man heute sehen,
wie die Menschen früher gewohnt haben.
Alte Dinge und Häuser von früher sind sehr wertvoll.

Deshalb wollen wir,
dass es die alten Sachen noch lange Zeit gibt.
Dafür gibt es Regeln.
Die Regeln heißen: Denkmal-Schutz.
In den Regeln steht:
Man darf alte Sachen von früher nicht kaputt machen.
Man darf auch nicht ein Haus von früher abreißen
und an der Stelle ein neues Haus bauen

Die Landes-Archäologie sammelt die alten Dinge von früher.
Dann können alle Menschen sich die alten Dinge ansehen.

Wir sammeln zum Beispiel diese Dinge:
• Texte
• Werkzeug
• Waffen
• Schmuck
• Geld
• Geschirr

Manche von den Dingen sind viele Tausend Jahre alt.
Sie können die Sachen ansehen.
Die Sachen sind im Museum in Bremen.
Zum Beispiel: im Focke-Museum.

Wir sammeln auch alte Schiffe.
Zum Beispiel: die Bremer Hanse-Kogge.
Das ist ein sehr altes Schiff.
Das Schiff ist fast 700 Jahre alt.
Sie können das Schiff ansehen.
Das Schiff ist in der Stadt Bremerhaven im Museum für Schiff-Fahrt.

Oft wollen Menschen aus anderen Städten auch die alten Sachen sehen.
Dann schicken wir die alten Sachen aus Bremen in eine andere Stadt.
Dann kann man sich die Sachen in einem anderen Museum ansehen.

Manchmal lassen wir die Dinge an dem Ort, wo wir die Dinge gefunden haben.

©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Alle Rechte vorbehalten.

Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit

in Leichter Sprache

Jeder soll Internet-Seiten und Apps gut nutzen können.
Das soll so sein für alle Menschen.
Also zum Beispiel auch für
• blinde Menschen.
• gehörlose Menschen.
• Menschen, die nicht alle Finger bewegen können.
Darum sollen Internet-Seiten und Apps barrierefrei sein.

In diesem Text steht:
Was ist eine Erklärung zur Barrierefreiheit?
Und wo können Sie sich beschweren,
• wenn eine Internet-Seite nicht barrierefrei ist?
• wenn eine App nicht barrierefrei ist?

Ab dem 23. September 2020 muss es so sein:
Öffentliche Stellen brauchen für ihre Internet-Seiten und Apps
eine Erklärung zur Barrierefreiheit.
Das steht in der EU-Richtlinie 2016/2102.
EU-Richtlinien sind für alle Länder in der EU.
Die Länder müssen aus den Richtlinien eigene Gesetze und Verordnungen machen.
In Deutschland heißt die Verordnung BITV 2.0.
Auch Bremen muss sich an diese Verordnung halten.

Öffentliche Stellen arbeiten für die Verwaltung von einem Bundesland oder von der Bundesregierung.
Öffentliche Stellen sind zum Beispiel
• Ämter und Behörden
• einige Firmen für Wohnungsbau
• Schulen und einige KiTas
Das Finanzamt ist zum Beispiel eine öffentliche Stelle.
Öffentliche Stellen sind auch Einrichtungen,
die fast nur Geld vom Staat bekommen.
Zum Beispiel:
• einige Museen, Bibliotheken und Theater
• einige Schwimmbäder und Sport-Anlagen
Ein Supermarkt ist zum Beispiel keine öffentliche Stelle.

Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist ein Text.
Der Text ist
• auf allen Internet-Seiten von öffentlichen Stellen
• in allen Apps von öffentlichen Stellen
Wir schreiben hier aber immer nur kurz: Internet-Seiten.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht:
• Wie barrierefrei ist die Internet-Seite?
Fachleute können das prüfen.
Die öffentliche Stelle kann das auch selbst prüfen.
• Gibt es noch Barrieren auf der Internet-Seite?
Dann steht eine Liste mit den Barrieren in der Erklärung.
• Vielleicht muss nicht die ganze Internet-Seite barrierefrei sein.
Es gibt also vielleicht Ausnahmen.
Dann steht eine Liste mit den Ausnahmen in der Erklärung.
Wichtig:
Die öffentliche Stelle darf nicht selbst über die Ausnahmen bestimmen.
Es gibt strenge Regeln für die Ausnahmen.
• In der Erklärung muss auch das Datum sein,
von wann die Erklärung ist.
Wichtig:
Das Datum darf nicht älter als ein Jahr sein.
Die öffentlichen Stellen müssen nämlich jedes Jahr prüfen:
Wie barrierefrei ist unsere Internet-Seite?
Und dann müssen sie die Erklärung zur Barrierefreiheit neu machen.

Sie wollen die Internet-Seite nutzen.
Aber das geht nicht,
weil es noch Barrieren gibt?
Dann können Sie sich beschweren.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht,
wo Sie sich beschweren können.
Zum Beispiel:
• mit einer E-Mail
• mit einem Anruf
• mit einem Kontakt-Formular

Hier können Sie sich über Barrieren auf
dieser Webseite beschweren:
Telefon: +49 (0)421 361 18661
E-Mail: Julia.schmidt@landesarchaeologie.bremen.de

Sie können sich über diese Dinge beschweren:
• Es gibt Barrieren auf der Internet-Seite.
Und diese Barrieren stehen nicht in der Erklärung zur Barrierefreiheit.
• Sie brauchen Infos von der Internet-Seite,
aber die Infos sind nicht barrierefrei.
Zum Beispiel:
Ihr Computer kann eine wichtige PDF-Datei nicht vorlesen.
• Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist älter als ein Jahr.
Die öffentliche Stelle hat 2 Wochen Zeit,
um Ihnen eine Antwort zu geben.
Dauert die Antwort länger als 2 Wochen?
Oder hilft Ihnen die Antwort nicht?
Dann können Sie sich bei dieser Stelle beschweren:

Teerhof 59
28199 Bremen
Telefon: 0421 361 181 87
Fax: 0421 496 181 81
E-Mail: office@lbb.bremen.de

Die Zentralstelle prüft Ihre Beschwerde.
Die Zentralstelle redet dann mit der öffentlichen Stelle.
Und die Zentralstelle gibt der öffentlichen Stelle einen Termin.
Bis zu diesem Termin müssen die Barrieren weg sein.
Hält sich die öffentliche Stelle nicht an den Termin?
Dann kümmert sich eine Schlichtungsstelle um den Streit.
Wichtig:
Sie müssen nichts dafür bezahlen:
nichts für die Arbeit von der Zentralstelle
nichts für die Arbeit von der Schlichtungsstelle

Dieser Text ist ein Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit.
Denn jeder soll wissen,
welche Rechte er oder sie hat.
Nutzen Sie Internet-Seiten oder Apps von einer öffentlichen Stelle?
Aber es gibt Probleme mit der Barrierefreiheit?
Dann lesen Sie auch die Erklärung zur Barrierefreiheit
auf der Internet-Seite oder in der App.
In der Erklärung sind Infos, wo Sie sich beschweren können.
Sie müssen sich zuerst bei der öffentlichen Stelle beschweren.
Erst dann kann Ihnen die Zentralstelle helfen.

Die Erklärung zur Barrierefreiheit von dieser Internet-Seite finden Sie hier.

Text in Leichter Sprache: © Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2020.