Sie können auf unseren Internetseiten Wissenswertes rund um die archäologische Arbeit und Forschung in unserem Bundesland erfahren. Ferner bieten wir Ihnen verschiedene Links zu anderen archäologischen Verbänden und Organisationen.
Seit mehr als 10.000 Jahren leben Menschen auf der Düne, der Geest und in der Marsch im Gebiet des heutigen Landes Bremen und sie haben in dieser Zeit vielfältige archäologische Spuren hinterlassen. Sie reichen von den Steinzeiten, über die Metallzeiten und den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Vorgängern der heutigen Siedlungen bis hin zu Zeugnissen der jüngsten Vergangenheit.
Entsprechend dem Bremer Denkmalschutzgesetz untersucht, restauriert und konserviert die Landesarchäologie Bremen als Untere Denkmalbehörde beim Senator für Kultur bewegliche und unbewegliche Zeugnisse der Vergangenheit, die sich im Boden oder in Gewässern befinden. Diese Hinterlassenschaften der Menschen sind bedeutende Geschichtszeugnisse. Deshalb müssen sie genauso wirksam geschützt werden wie Schrifturkunden. Bewegliche Bodenfunde, wie Werkzeuge, Waffen, Schmuck, Münzen, Keramik oder die berühmte Hansekogge werden in der Landesarchäologie, in der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung des Focke-Museums bzw. im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven dauerhaft aufbewahrt. Verschiedene Forschungsprojekte arbeiten zu Bremer Fundstellen und den dort geborgenen Objekten. Wir zeigen Archäologie nicht nur in den Museen des Landes Bremen, sondern einige Funde stellen wir an den Auffindungsorten aus. Vielfach werden die Bremer archäologischen Funde aber auch in Sonderausstellungen an öffentliche Museen im In- und Ausland ausgeliehen.
Sollten Sie einmal archäologische Funde entdecken, dann informieren Sie uns bitte. Wir sind auf die Aufmerksamkeit der Bürger:innen angewiesen, denn damit vergrößert sich die archäologische erfassbare Geschichte unseres Landes.
Wenden sie sich im Falle eines archäologischen Fundes bitte an
Matthias Antkowiak oder an Dr. Dieter Bischop
„Abfall, Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft. Sowjetische Kriegsgefangene auf einem Bremer Müllplatz“ von Joshua Mathis Härtel
Kooperation der Landesarchäologie mit der Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar)
Für weitere Informationen folgen Sie dem Link:
https://www.landeszentrale-bremen.de/blog/gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-2026
... und schauen sie doch mal auf der Homepage der Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte e.v. vorbei, dort gibt es immer wieder Vorträge zu entdecken.
Ein Sat 1-Reginal-Beitrag am 8. Mai 2025 zum Anlass des Kriegsendes vor 80 Jahren hatte das Thema „Gezeichnet vom Nazi-Regime – Schicksale, die mahnen“ und berichtete unter anderem darüber, wie wir im Projekt zum Kriegsgefangenenfriedhof in Oslebshausen Personen identifizieren. Im Dezember wurde dieser Beitrag mit dem Niedersächsischen Medienpreis ausgezeichnet: https://www.nlm.de/medienpreis/medienpreis-2025/fernsehen-information
Wir haben sehr gerne mit dem Journalist:innen-Team zusammengearbeitet und freuen uns mit ihnen!
In der Begründung der Jury heißt es: „Mit eindrucksvollen Bildern, klug und sensibel geführten Gesprächen und einer herausragenden journalistischen Gestaltung zieht dieser Beitrag sein Publikum unmittelbar in den Bann. Das Thema selbst ist in der Vergangenheit häufig und zurecht bereits beleuchtet worden, doch diese Umsetzung ist außergewöhnlich und besonders preiswürdig. Hier erhalten Menschen eine Stimme, die bislang selten gehört wurden.“
Ältere News finden Sie in unserem Archiv (ab 2018):
Newsarchiv
Zu den Presseartikeln der letzten Jahre geht es hier lang.
Nicht das Richtige gefunden?
Hier geht es zur Homepage der Bau- und Kunstdenkmalpflege
Wir suchen erst wieder eine:n Bundesfreiwillige:n ab September 2026! weiter
Wir haben für 2026 bereits alle Plätze vergeben, daher bitte erst wieder Bewerbungen für 2027! Danke :) weiter